WW-Fruechtchen-19

Hinweise und
Tipps

Streuobst sammeln

Zu “Gottes Gaben”, die praktisch umsonst auf unseren Wiesen wachsen, zählt der Apfel. Er ist landschaftsprägender Bestandteil und gleichzeitig universeller Begleiter durch die Jahreszeiten. Es wäre also viel zu schade, den fruchtig-frischen Obstvertreter am oder unterm Baum verfaulen zu lassen. Alle Westerwälder sind aufgerufen, im Herbst das Streuobst einzusammeln, um es in der Kelterei Güldenkron (Nistertal) in einen natürlich trüben Apfelsaft verarbeiten zu lassen, der reich ist an Vitaminen und Mineralstoffen. Die heimische Qualität kann man sich als “Westerwälder Früchtchen” schmecken lassen.

Äpfel einzusammeln und Streuobstwiesen pflegen macht sich bezahlt. Auf den Tagespreis zahlt die Kelterei einen Zuschlag von 2,60 EUR je angelieferten Doppelzentner als so genannten „Streuobstpflegebeitrag“. Im Gegenzug verpflichten sich die Anlieferer, kein gespritztes Obst zu liefern und die Obstwiesen naturnah zu bewirtschaften. Auch müssen nähere Angaben zu der Anbaufläche gemacht werden. Die Äpfel müssen frisch gelesen, nicht angefault oder als Runzelware und in einem guten Reifezustand angeliefert werden. Wer sich an der Streuobstinitiative “Westerwälder Früchtchen” beteiligen will, der kann sich an die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises wenden:
Telefon 0 26 02 / 124 - 270. Das Formular für die Erntevereinbarung finden Sie hier.